Archiv für Heizen

Wer’s nicht weiß, der nicht saniert

Danfoss-Infopaket
Danfoss-Infopaket zur KfW- und BAFA-Förderung

Steigende Energiepreise allein reichen nicht immer aus, um Verbraucher von den Vorteilen einer Heizungsmodernisierung zu überzeugen. Häufig ist mangelnde Aufklärung über Energiesparpotentiale und staatliche Fördermöglichkeiten der Grund, weshalb die Entscheidung von Haus- und Wohnungsbesitzern negativ ausfällt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der deutschen Zentralheizungswirtschaft. Über Förderungen von Neubauten sind Bauherren zwar meist gut unterrichtet. Die Möglichkeiten, die das Programm „Energieeffizientes Sanieren“ den Besitzern und Käufern vor 1994 errichteter Eigenheime bietet, sind jedoch noch weitestgehend unbekannt. Mit dem umfassenden Infopaket zum erweiterten Förderangebot der KfW und BAFA bietet Danfoss allen SHK-Installateuren nun das passende Werkzeug zur zielgerichteten Ansprache und Beratung ihrer Kunden.

Ob zinsverbilligte Kredite, Investitions- oder Sonderzuschüsse zur Modernisierung – die zum 1. April 2009 weiter ausgebauten Fördermöglichkeiten sind vielfältig und lassen sich teilweise sogar miteinander kombinieren. Auch kleinere Investitionen werden vom Staat unterstützt und können Verbrauchern beim Energiesparen nachhaltig helfen. Die 25 %-Sonderprämie wird zum Beispiel für Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung gewährt. Dazu zählen vom Heizungscheck über den Austausch nicht voreinstellbarer Ventilgehäuse bis zum Einbau von Strangventilen alle Maßnahmen, die zur Verbesserung der Regelungstechnik inklusive hydraulischem Abgleich beitragen. Wie die Beantragung der Beihilfe funktioniert und womit sich Heizkosten sowie der CO2-Ausstoß effektiv reduzieren lassen, zeigt Danfoss. Das neue kostenlose Infopaket für den Fachmann verschafft zweifelsfreie Klarheit und einen verständlichen Überblick über alle förderfähigen Maßnahmen und Produktlösungen des Systemanbieters. Neben einer Broschüre und Faltblättern zu den Themen Verbesserung des Heizsystems, Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Lüftungsanlage umfasst es individuell gestaltbare Musterbriefe zur direkten Aussendung des Informationsmaterials per Post an die Kunden. Dazu einfach die verschiedenen Textbausteine auf der Danfoss Website herunterladen, Empfänger, Anrede und Grußformel eingeben, fertig. Zur Werbung in Tages- oder Wochenzeitungen gibt es außerdem die praktischen Anzeigenvorlagen von Danfoss. Diese verfügen, wie auch die übrigen Kommunikationsmittel, über ein freies Adressfeld zur Ergänzung der Anschrift des eigenen Betriebs.

Darüber hinaus eignet sich das Informationsmaterial ebenfalls für den Einsatz als Angebots- oder Rechnungsbeilage sowie als Hauswurfsendung im Rahmen der Neukundengewinnung. Eine Checkliste zur optimalen Verwendung der Broschüren und Flyer sowie das Infopaket selbst gibt es im Internet unter www.waerme.danfoss.de oder beim Unternehmen direkt.

Presseinfo von Danfoss
Quelle: bau-pr.de
Foto: Danfoss

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Öl-Brennwertanlage mit Solar erhält hohe Förderprämie

KesseltauschWer sich von einem veralteten Heizkessel trennt und ihn durch ein sparsames Öl-Brennwertgerät ersetzt, erhält attraktive staatliche Zuschüsse. Wird die Brennwertheizung mit einer Solarwärmeanlage kombiniert, können sich die Fördermittel auf insgesamt rund 2.800 Euro summieren.

Staatshilfe für Heizungsmodernisierung

Juni 09
Rund 1,7 Millionen Ölheizungen in der Bundesrepublik werden seit mehr als 18 Jahren betrieben. Weil diese Anlagen deutlich zu viel Energie verbrauchen, sollten ihre Besitzer jetzt eine Heizungsmodernisierung angehen und auf effiziente Öl-Brennwerttechnik mit Solar umstellen. Denn selten war die staatliche Förderung für den Austausch eines veralteten Heizkessels gegen ein sparsames Öl-Brennwertgerät mit Solarunterstützung so günstig wie in diesem Jahr: Auf insgesamt rund 2.800 Euro summiert sich die Staatshilfe.
Staatliche Fördermittel für eine Heizungsmodernisierung fließen im Rahmen des Marktanreizprogramms für die Nutzung erneuerbarer Energien (MAP) über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie über das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ der KfW-Bankengruppe.

Marktanreizprogramm bezuschusst Öl-Brennwerttechnik mit Solar
Wird ein konventioneller Heizkessel durch ein Öl-Brennwertgerät ersetzt und gleichzeitig eine beispielsweise zwölf Quadratmeter große Solaranlage für Warmwasser und Heizung eingebunden, beträgt die staatliche Fördersumme aus dem MAP insgesamt 2.260 Euro. Der Betrag teilt sich auf in: 1.260 Euro Solarzuschuss, 750 Euro Bonus für das Öl-Brennwertgerät, 200 Euro für die Installation einer besonders effizienten Umwälzpumpe und 50 Euro für eine hoch effiziente Solarpumpe. Zusätzlich können bis zu 1.200 Euro der handwerklichen Lohn- und Fahrtkosten direkt von der individuellen Steuerschuld abgezogen werden; im Beispiel sind etwa 500 Euro absetzbar. Damit addiert sich die Fördersumme auf insgesamt rund 2.800 Euro. Die gesamten Investitionskosten für eine solche Anlage betragen je nach örtlichen Gegebenheiten zwischen 15.000 und 18.000 Euro. Damit kann eine Energieeinsparung von bis zu 40 Prozent erzielt werden.

KfW unterstützt Brennwerttechnik mit Zuschuss oder Kredit
Wer keine Solaranlage einbinden kann, geht trotzdem nicht leer aus. Die KfW bezuschusst den Einsatz von Brennwerttechnik bei Heizungserneuerungen mit fünf Prozent der Investitionskosten. Bei Kosten von durchschnittlich rund 8.000 Euro für einen neuen Öl-Brennwertkessel einschließlich Installation werden mithin 400 Euro erstattet. Alternativ kann die neue Öl-Brennwertanlage auch mit einem zinsgünstigen KfW-Kredit finanziert werden.

Unter www.oelheizung.info erfahren Modernisierungsinteressenten, welche Förderprogramme für ihr konkretes Objekt infrage kommen. Berücksichtigt werden auch potenzielle Programme der Bundesländer und Kommunen. Sachsen zum Beispiel hat soeben eine „Abwrackprämie“ für Altkessel eingeführt: Der Austausch einer alten Heizung gegen Brennwerttechnik wird von der Landesregierung mit 1.250 Euro bezuschusst.

Individuelle Fördermittelsuche unter: www.oelheizung.info

Bildnachweis: IVVO

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