Archiv für Fugentechnik

Die Welt der elastischen Fuge und was man als Bauherr darüber wissen sollte

Baue, baue- Häusle schaffe”- ein altes badisches Sprichwort, dass auch gegenwärtig immer noch gerne benutzt wird und das auch eifrig in die Tat umgesetzt wird

Gm Fugentechnik GmbH

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“Baue, baue- Häusle schaffe”- ein altes badisches Sprichwort, dass auch gegenwärtig immer noch gerne benutzt wird und das auch eifrig in die Tat umgesetzt wird. Denn die Lust am Bauen oder die Freude am zukünftigen Eigenheim scheint hierzulande immer noch ungebrochen zu sein. So schießen in vielen Regionen Deutschland Fertighäuser, Massivhäuser oder auch Ausbauhäuser wie Pilze aus den Boden und zeigen in Zeiten der Finanzkrise, dass die Baubranche nach wie vor noch lebt. Dabei ist dies auch wahrlich nachvollziehbar, denn in Zeiten in denen der Mietspiegel in manchen Regionen ungeahnte Dimensionen erreicht, möchte ein jeder doch gerne ein Eigenheim in seinen Besitz wissen und damit eine solide Altersvorsorge treffen.

Jedoch ist die Lust und die Vorfreude auf das zukünftige Zuhause auch mit zahlreichen Aufregungen und Verwirrungen verbunden, bei denen der Bauherr oftmals nicht den erstrebenswerten Überblick behält und man mit vielen ungeahnten Begebenheiten konfrontiert wird. So mancher Fachausdruck oder auch so manche Kleinigkeit kann dabei schnell im Nachhinein das Erlebnis Bauen zum Alptraum mutieren lassen und es ist jedem zu empfehlen, hier unbedingte Aufmerksamkeit walten zu lassen. Nehmen wir daher als Beispiel nur einmal die Fuge. Eine kleine Begebenheit die aber eine wichtige Rolle im Bauwesen einnimmt und die durchaus bedeutend sein kann. Denn sie kommt überall vor und eine fachgerechte Ausführung dieser kann wesentlich zum Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden beitragen. Als Fuge oder auch elastische Fuge wird demnach im Bauwesen bekanntlich ein Spalt bezeichnet, der materialbedingte Eigenschaften ausgleichen und damit eine gewisse Toleranz schaffen soll.

Fugen kommen dabei in allen erdenklichen Baumaßnahmen zum Einsatz. So sind diese beispielsweise bei Sanitäranlagen, bei Fensternischen, beim Mauerwerk oder auch bei der Abdichtung zu finden. Je nach Einsatzort und Material werden dabei unterschiedliche Fugenmaterialien verwendet, die sich beispielsweise in Fugenbändern, Quellbändern oder auch Fugenblechen äußern, die allesamt zumeist mit dem Dichtstoff Silikon versehen sind. Diese Fugensubstanzen besitzen dabei den erheblichen Vorteil, dass durch den Dichtstoff Silikon Feuchtigkeit außen vor bleibt und sich die Fuge wasserresistent zeigt. Zudem besitzt gerade Silikon auch die Eigenschaft der Langlebigkeit und kann vielseitig verwendet werden, zumal es auch eine gewisse Elastizität mitbringt. Diese genannte Elastizität ist dann besonders wichtig, wenn es beispielsweise um das Verfugen von schwer erreichbaren Stellen oder auch ungewöhnlichen Formen geht, wie es beispielsweise bei Duschwannen, Waschbecken oder auch Sanitärabläufen oftmals der Fall ist.

Im Baugewerbe unterscheidet man dabei zwischen zahlreichen unterschiedlichen Arten von Fugen, wie etwa die Anschlussfuge, die Arbeitsfuge, die Bauwerksfuge, die Bewegungsfuge sowie auch die Raumfuge und die Scheinfuge. Dabei sind Fugen oder auch elastische Fugen durchaus auch Bauteile, die eine gewisse Pflege oder Wartung benötigen, damit sie dauerhaft ihren wirksamen Nutzen offenbaren können. Damit dies alles gewährleistet ist, zeigt sicherlich diese kleinen Erklärung zum Thema Fugen bereits, dass Fugen oder auch die Sanierung/Erneuerung von elastischen Fugen unbedingt in die Hände eines Fachbetriebes  gehört.

Autor: Alf Grenz
Gm Fugentechnik GmbH
www.fugentechnik.biz

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