Förderprogramm „altersgerecht Umbauen“ startet erfolgreich

Tiefensee: Großer Bedarf für den altersgerechten Umbau von Wohnungen

Das zum 01. April 2009 gestartete Programm des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für den altersgerechten Umbau von Wohnungen zeigt schon nach kurzer Zeit Wirkung. Seit dem Programmstart sind bereits rund 50 Millionen Euro zinsgünstiger Darlehen von der KfW zugesagt worden (Stand Ende Juli 2009). Jetzt werden die Konditionen zum 01. August noch einmal für kurze Zeit verbessert: Vom 01. bis zum 31. August 2009 wird der Zinssatz für die Kreditnehmer im Durchschnitt auf zwei Prozent p. a. abgesenkt.

Wolfgang Tiefensee: „Die Nachfrage zeigt, dass der Bedarf groß ist. Es ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben, den Wohnungsbestand an die Bedürfnisse älterer Menschen anzupassen. In dreißig Jahren wird sich die Zahl der Über-80-Jährigen verdoppeln. Immer mehr ältere Menschen bleiben lange aktiv und wollen in ihrer Wohnung, ihrem Stadtviertel bleiben. Das zu ermöglichen, ist gut für die Menschen und gut für die soziale Struktur der Städte. Wir machen den Wohnungsbestand fit für diese neue Aufgabe. ‘Aufzug statt Auszug’ ist unsere Devise. Wir fördern die notwendigen Maßnahmen: Rampen, wo Stufen sind, Aufzüge, wo Treppen sind, aber auch Bäder und Küchen können angepasst werden.“

In diesem Jahr werden im Rahmen des Maßnahmenpakets „Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung“ der Bundesregierung erstmals 80 Millionen Euro für den Umbau sowie die Anpassung von Wohnungen speziell für die Bedürfnisse älterer und behinderter Menschen zur Verfügung gestellt. Kredite für Baumaßnahmen an Altbauten werden bis zu einer Höhe von 50.000 Euro pro Wohneinheit über zinsverbilligte Darlehen der KfW-Förderbank gefördert. Förderfähig sind zum Beispiel der Einbau von Aufzügen, die Überbrückung von Treppenstufen durch Rampen, die Anpassung von Bad und Küche oder auch die Schaffung von Gemeinschaftsräumen oder leichter zugänglichen Eingängen. Anträge können bei Banken und Sparkassen gestellt werden. Die Fortsetzung des Programms in den Jahren 2010 und 2011 ist geplant. Darüber hinaus ist im Haushaltsentwurf 2010 die Förderung – insbesondere selbst nutzender Wohnungseigentümer – durch Zuschüsse vorgesehen.

In anliegendem Flyer erhalten Nutzer und Vermieter weitere Informationen über das neue Programm. Er kann über das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bezogen werden.

Anlage
Altersgerecht Umbauen (application/pdf 271 kB)

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung / 31. Juli 2009

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Schimmelpilz im Schlafzimmer

Probleme – Symptome – Lösungen

Zum pdf-Formular

(externer Link, 3 Seiten)

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Merkblatt zu Thermografieaufnahmen im Gebäudebereich (Download)

„IR-Thermografie-Fibel“

von Dipl. Ing. M. Bumann

Das folgende Merkblatt soll auch Nichtfachleute erreichen, die sich mit Infrarotthermografie im Gebäudebereich befassen bzw. solche in Auftrag geben wollen.

Was soll gemessen werden?
Womit soll gemessen werden?
Wie sind die Messergebnisse zu interpretieren?

Diese grundsätzlichen Fragestellungen werden im folgenden Merkblatt vertieft behandelt.

Zum Download

(pdf- Formular, 32 Seiten, externer Link)

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„Wohnen ohne Barrieren – Erhöhte Wohnqualität für Alle“

Barrierearmes Bauen und Wohnen rückt immer stärker in das öffentliche Bewusstsein und ist längst kein Randthema mehr. Im Hinblick auf die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft wird es zukünftig darum gehen, neben der Berücksichtigung von Menschen mit Behinderungen auch zunehmend den Bedürfnissen älterer Menschen und Familien mit Kindern gerecht zu werden. Das Wohngebäude und -umfeld ohne Hindernisse so zu gestalten, dass es unseren persönlichen Belangen in allen Lebenslagen Rechnung tragen kann, sollte grundlegender Anspruch eines zukunftsfähigen und nachhaltigen Planens und Bauens sein. Die in vorliegender Broschüre gezeigten Ansätze sollen Bauherren bzw. Wohneigentümer und -erwerber – aber auch Planer und Investoren – motivieren diesen Anspruch umzusetzen. Damit sollen gute Beispiele für technische und gestalterische Lösungen verbreitet werden, um für alle Menschen – gleichermaßen ob mit oder ohne Einschränkungen – komfortables Wohnen zu ermöglichen. Das Thema „Wohnen ohne Barrieren“ kann somit einen Beitrag leisten, dass Leben in der Stadt in allen Lebensphasen attraktiver zu gestalten, mit dem positiven Effekt, bei veränderten Mobilitätsanforderungen länger in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Ziel der Broschüre ist es, vielfältige Impulse für strukturelle und individuelle Maßnahmen zu setzen, Aspekte zu Qualität, Alltagstauglichkeit, Kosteneinschätzung und Realisierbarkeit von Maßnahmen zu beleuchten. Sie zeigt, dass durch ein vorausschauendes Planen und Bauen eine barrierearme Anpassung ohne großen Mehraufwand zu realisieren ist. Dabei werden Möglichkeiten der Barrierevermeidung innerhalb der Wohnung, innerhalb des Gebäudes, wie z.B. in Treppenhäusern und Eingängen, sowie im wohnungsnahen Umfeld dargestellt. Diese Maßnahmen können vor dem Hintergrund des demographischen Wandels auch einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Wohnraumes leisten.

Von: KKQB – Kompetenzzentrum Kostengünstiges und qualitätsbewusstes Bauen

Dateien:

Wohnen ohne Barrieren – Erhöhte Wohnqualität für Alle (4.1 MB)

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„Umnutzungen – Wohnen in alten Gebäuden“

Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung innerhalb der städtischen Struktur ist einem steten Wandel ausgesetzt. Durch die Veränderungen der Arbeitswelt und den Rückgang von industriellen, militärischen, versorgungstechnischen und landwirtschaftlichen Einrichtungen – die oftmals in neuen Bauten an anderen Standorten ihre Entsprechung finden – verlieren Nichtwohngebäude immer wieder ihre ursprüngliche Nutzung. Daraus ergeben sich neue Chancen un- oder untergenutzte Objekte der Wohnnutzung zuzuführen. Das Wohnen in ehemaligen Gewerbe- oder anderen Betriebsgebäuden erfreut sich daher einer immer größeren Nachfrage. Bewohner mit unterschiedlichen Lebensstilen, die individuelle oder gemeinschaftliche Wohnformen anstreben, suchen nach passendem Wohnraum in komfortabler städtischer Lage und attraktiver Wohnatmosphäre mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Broschüre „Umnutzungen – Wohnen in alten Gebäuden“ soll privaten Bauherren und potenziellen Eigentümern aufzeigen, wie ihre individuellen Wohnbedürfnisse in umnutzungsfähigen Bestandsobjekten verwirklicht werden können, welche Gestaltungsmöglichkeiten diese Gebäude bieten und wie sie dadurch an der Verbesserung der städtischen Wohnstruktur mitwirken können. Verschiedene beispielhafte Realisierungen zeigen Lösungsmöglichkeiten für Umnutzungen von Nichtwohngebäuden auf, wobei besondere Aufmerksamkeit dem Umgang mit der bestehenden Bausubstanz und der Umsetzung der qualitativen Anforderungen an das Wohnen gilt. Des Weiteren werden besondere Planungs- und Realisierungsaspekte aufgezeigt, die bei diesen Vorhaben auftreten können.

Von: KKQB (Kompetenzzentrum „Kostengünstiges und qualitätsbewusstes Bauen“

Dateien:

081203-umnutzung-download (4.1 MB)

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„Baugemeinschaften – Bauen und Wohnen in der Gemeinschaft“

Die Nachfrage von privaten Bauherren nach gemeinschaftlichen Bauvorhaben für selbstgenutztes Wohnen in der Stadt wächst seit Jahren stetig an. Dabei zeichnet sich ein Wandel bei Wohneigentums- und Bauinteressierten ab, die individuelle Wohnformen gerade in Ballungsgebieten für sich entdecken und die ihre Projekte nach eigenen Bedürfnissen sowie kostengünstig baulich realisieren möchten. Bauen in der Gemeinschaft kann vor allem in begehrten städtischen Lagen für die Bauherren wesentliche Kostenvorteile gegenüber Bauträger- oder Investorenangeboten bieten. Mit gemeinschaftlichen Bauvorhaben wird der Wunsch nach Mitbestimmung an der individuellen Planung, Ausstattung und Nutzung der eigenen Wohnung bis hin zur architektonischen Gestaltung des Gebäudes verbunden. Genauso wichtig ist die selbstgewählte Nachbarschaft, insbesondere wenn innerhalb dieser Gemeinschaft weitere sozialkulturelle Ziele verfolgt werden. Dies können Mehrgenerationslösungen oder andere integrative Ansätze für gegenseitige Unterstützungen sein, die das nachbarschaftliche Wohnumfeld mit einbeziehen. In der vorliegenden Broschüre „Baugemeinschaften“ werden Hintergrundinformationen zu Baugemeinschaften, deren Entwicklungsgeschichte und Vorteile im Hinblick auf Wohneigentumsbildung, soziale Aspekte, mögliche Wohnqualitäten sowie die Stadtentwicklung gegeben. Die Darstellung des Weges zur Baugemeinschaft mit den wichtigsten Planungs- und Realisierungsaspekten dient als Anleitung für interessierte Bauherren, die durch eine Dokumentation verschiedener beispielhafter und bereits realisierter Projekte ergänzt wird.

Von: KKQB (Kompetenzzentrum Kostengünstiges und qualitätsbewusstes Bauen)

Dateien:

081201baugemeinschaften-download (4.6 MB)

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Urlaub – auch für Elektrogeräte

Checkliste gegen unnötigen Stromverbrauch während der Reisezeit

09.07.2009

Zum Start der Reisezeit treffen viele Urlauber Vorkehrungen für die Pflege der Pflanzen, das Leeren des Briefkastens oder sorgen dafür, dass der Wasserzulauf für Geschirrspüler und Waschmaschine abgedreht ist - der Stromverbrauch der Elektrogeräte daheim wird aber oft vergessen. Denn einige Geräte verbrauchen weiter Strom, auch wenn niemand zu Hause ist, beispielsweise im Stand-by-Betrieb. Um privaten Haushalten dabei zu helfen, die heimlichen Energieverbraucher zu finden und unnötige Stromkosten während der Reisezeit zu vermeiden, bietet die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter www.stromeffizienz.de Externer Link eine Urlaubs-Checkliste zum Herunterladen.

Vor allem der Stand-by-Betrieb von Fernseher, Hi-Fi-Anlage, Computer und Co. sorgt dafür, dass sich der Stromzähler weiter dreht, auch wenn niemand daheim ist. Neben Unterhaltungs- und Informationselektronik gibt es weitere heimliche Stromverbraucher, die vor dem Urlaub vom Stromnetz getrennt werden sollten. Tisch- oder Stehleuchten mit Niedervolt-Halogenlampen haben zum Beispiel ein separates Netzteil, das häufig Energie verbraucht, selbst wenn das Licht nicht brennt. Auch Kaffeevollautomaten, Mikrowellen und Ladegeräte an der Steckdose können unnötig Strom ziehen. Eine schaltbare Steckdosenleiste oder der direkte Griff zum Stecker vor Reisebeginn schaffen Abhilfe, denn sie trennen die Geräte vom Stromnetz.

Auch Kühl- und Gefriergeräte, die größten Stromverbraucher im Haushalt, sollten Urlaub machen. Wer in seiner Abwesenheit unnötige Kosten verhindern will, kann sie für die Reisezeit abtauen und abschalten. Sind die Geräte ausgeschaltet, sollten die Türen offen bleiben, damit sich kein Schimmel bildet.

Wenn niemand zu Hause ist, der warmes Wasser braucht, kann es auch sinnvoll sein, den Elektroboiler abzuschalten. Bei kleinen Geräten in der Küche oder in der Gästetoilette lohnt sich das schon über Nacht. Größere Speicher abzustellen, ist dagegen meist nur bei längerer Abwesenheit sinnvoll. Beim ersten Einschalten nach dem Urlaub sollte das Wasser im Boiler richtig heiß gemacht werden, damit Bakterien keine Chance haben.
Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de Externer Link oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft – EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG – getragen und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

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Volle Fördertöpfe für Haussanierer

Was es kostet, wie viel der Staat dazugibt und wann es sich rechnet

Berlin, 13. Juli 2009. Wer seinen Altbau energieeffizient sanieren möchte, profitiert derzeit von niedrigen Zinsen und besonders attraktiven staatlichen Förderungen. Von der Energieberatung über den Einsatz erneuerbarer Energien bis hin zur Komplettsanierung – die Fördermöglichkeiten für energetisch sinnvolle Modernisierungen sind zahlreich. „Grundsätzlich gilt, je umfangreicher die Maßnahmen sind und je besser der energetische Standard, desto mehr gibt der Staat dazu“, sagt Thomas Kwapich von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Die dena hat beispielhaft fünf typische energiesparende Sanierungen* zusammengestellt und zeigt was es kostet, wie viel der Staat dazugibt und wann sich die Investitionen rechnen. Was energetisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, muss für jedes Gebäude individuell entschieden werden. Daher ist es unverzichtbar gleich zu Beginn einen Energieberater einzubinden, der den erforderlichen energetischen Modernisierungsbedarf des Gebäudes ermittelt. Die folgenden Sanierungspakete umfassen Maßnahmen für den kleinen Geldbeutel bis hin zum energetisch optimalen Standard.
Sanierungspaket 1: Kostengünstige Maßnahmen

Jährlich Energiekosten einsparen ohne den Geldbeutel dabei stark zu belasten – das ist möglich in dem man die oberste Geschossdecke, die Kellerdecke und die Rohrleitungen dämmt, Thermostat-Ventile einbaut und die Heizung gründlich überprüft und einstellt. Werden zudem die Heizkörper regelmäßig entlüftet, die richtige Raumtemperatur gewählt, sinnvoll gelüftet und Wärmestaus vermieden, rechnen sich die Investitionen bereits nach 4 Jahren. Kosten: 3.000 €, Energieeinsparung pro Jahr: 710 €
Sanierungspaket 2: Effiziente Heiztechnik + Solar

Wer mehr machen will, kann mit dem Einbau einer Öl- oder Gas-Brennwertheizung und der Installation einer solarthermischen Anlage zur Trinkwassererwärmung Energiekosten sparen. Nach 8 Jahren sind die Kosten gedeckt. Kosten: 9.515 €, Staatliche Förderung: 785 €, Energieeinsparung pro Jahr: 1.120 €
Sanierungspaket 3: Sanierung der Gebäudehülle

Mit der Sanierung der Gebäudehülle profitieren Hausbesitzer gleich doppelt: Denn eine gute Gebäudedämmung schützt im Winter vor Wärmeverlusten und hält im Sommer für lange Zeit die Hitze draußen. Um die Fördermittel zu bekommen, werden die Außenwände mit mindestens 14 cm Dämmstoff, das Dach mit mindestens 16 cm und die Kellerdecke mit mindestens 11 cm gedämmt. Zudem werden Fenster mit 2-Scheiben Wärmeschutzverglasung eingebaut. Die Modernisierung rechnet sich nach 14 Jahren. Kosten: 26.730 €, Staatliche Förderung: 2.170 €, Energieeinsparung pro Jahr: 1.780 €
Sanierungspaket 4: Rundum-Sanierung auf Neubau-Niveau

Den Altbau so zu sanieren, dass er die energetischen Mindestanforderungen an einen heutigen Neubau erfüllt, ist technisch problemlos möglich. Neben der Dämmung des Dachs mit 20 cm Dämmstoff, der Außenwände mit 14 cm und der Kellerdecke mit 11 cm werden auch die alten Fenster gegen neue mit 2-Scheiben Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Die Stärke der Dämmstoffe entspricht dabei den Kriterien, um die Fördermittel zu bekommen. Zudem wird eine moderne effiziente Heizung eingebaut und eine Solaranlage mit Trinkwassererwärmung installiert. Zu einer sorgfältigen Bauausführung gehört es, die energetischen Sanierungen kompetent zu planen sowie sachkundig zu begleiten und zu prüfen. Nach 15 Jahren machen sich die Investitionen bezahlt. Kosten: 43.200 € , Staatliche Förderung: 5.690 €, Energieeinsparung pro Jahr: 2.390 €
Sanierungspaket 5: Komplettsanierung zum modernen Effizienzhaus

Wer sein Haus optimal energetisch saniert, wird mit stark reduzierten Energiekosten belohnt: rund 85 Prozent lassen sich jährlich einsparen. Der sanierte Altbau ist dann ein echtes Effizienzhaus – es verbraucht etwa 50 Prozent weniger Energie, als der Gesetzgeber von einem vergleichbaren Neubau fordert. Eine umfangreiche Dämmung des Dachs mit 30 cm Dämmstoff, der Außenwände mit 24 cm und der Kellerdecke mit 8 cm gehören ebenso dazu, wie neue Fenster mit 2-Scheiben Wärmeschutzverglasung. Zusätzlich kann beispielsweise eine Pelletheizung eingebaut und eine Solaranlage zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung installiert werden. Mit dem Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist das Sanierungspaket komplett. Alle Bauausführungen sollten durch einen Fachmann begleitet und dokumentiert werden. Die Ausgaben amortisieren sich nach 12 Jahren. Kosten: 68.300 € , Staatliche Förderung: 18.398 €, Energieeinsparung pro Jahr: 3.010 €
Hier gibt es die Förderung

Der Staat belohnt Investitionen in Energieeffizienz in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen. Die wichtigsten Fördertöpfe des Bundes werden durch die KfW Förderbank – www.kfw.de Externer Link – und für erneuerbare Energien durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) – www.bafa.de Externer Link – bereitgestellt. Auch die Länder bieten Förderprogramme an, weshalb sich auf jeden Fall die Nachfrage beim örtlich zuständigen Umwelt- oder Bauamt lohnt. Da die Förderangebote sehr komplex sind, sollte man sich einen ersten Überblick verschaffen, z.B. unter www.energiefoerderung.info Externer Link. Die empfehlenswerte Vor-Ort-Energiesparberatung wird vom BAFA mit bis zu 300 Euro gefördert. In der Expertendatenbank der dena – www.zukunft-haus.info Externer Link – findet man Energieberater in der eigenen Umgebung, die nicht nur eine Vor-Ort-Analyse machen, sondern auch den Energieausweis ausstellen. Für geprüfte Qualitätsstandards steht dabei das dena-Gütesiegel, das zertifizierte Austeller vergeben können.

Unter www.zukunft-haus.info/presse Externer Link sind die fünf Sanierungspakete jeweils inkl. grafischer Darstellungen als digitale Pressemappe Externer Link hinterlegt.

* Freistehendes Einfamilienhaus, Baujahr 1970, 150 m² Wohnfläche, unsaniert, 4 Personen-Haushalt, Energiepreis 0,08 €/kWh, Energiekosten vor Sanierung: 3.600 €/a für 45.000 kWh/a; Zinssatz für Finanzierung 5%, Energiepreissteigerung für die Amortisation 6%; Ausnahme Variante 5 / Kredit über KfW-Effizient Sanieren die ersten 10 Jahre mit 1,41% Dämmstoff der Wärmeleitgruppe 035.

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Wer’s nicht weiß, der nicht saniert

Danfoss-Infopaket
Danfoss-Infopaket zur KfW- und BAFA-Förderung

Steigende Energiepreise allein reichen nicht immer aus, um Verbraucher von den Vorteilen einer Heizungsmodernisierung zu überzeugen. Häufig ist mangelnde Aufklärung über Energiesparpotentiale und staatliche Fördermöglichkeiten der Grund, weshalb die Entscheidung von Haus- und Wohnungsbesitzern negativ ausfällt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der deutschen Zentralheizungswirtschaft. Über Förderungen von Neubauten sind Bauherren zwar meist gut unterrichtet. Die Möglichkeiten, die das Programm „Energieeffizientes Sanieren“ den Besitzern und Käufern vor 1994 errichteter Eigenheime bietet, sind jedoch noch weitestgehend unbekannt. Mit dem umfassenden Infopaket zum erweiterten Förderangebot der KfW und BAFA bietet Danfoss allen SHK-Installateuren nun das passende Werkzeug zur zielgerichteten Ansprache und Beratung ihrer Kunden.

Ob zinsverbilligte Kredite, Investitions- oder Sonderzuschüsse zur Modernisierung – die zum 1. April 2009 weiter ausgebauten Fördermöglichkeiten sind vielfältig und lassen sich teilweise sogar miteinander kombinieren. Auch kleinere Investitionen werden vom Staat unterstützt und können Verbrauchern beim Energiesparen nachhaltig helfen. Die 25 %-Sonderprämie wird zum Beispiel für Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung gewährt. Dazu zählen vom Heizungscheck über den Austausch nicht voreinstellbarer Ventilgehäuse bis zum Einbau von Strangventilen alle Maßnahmen, die zur Verbesserung der Regelungstechnik inklusive hydraulischem Abgleich beitragen. Wie die Beantragung der Beihilfe funktioniert und womit sich Heizkosten sowie der CO2-Ausstoß effektiv reduzieren lassen, zeigt Danfoss. Das neue kostenlose Infopaket für den Fachmann verschafft zweifelsfreie Klarheit und einen verständlichen Überblick über alle förderfähigen Maßnahmen und Produktlösungen des Systemanbieters. Neben einer Broschüre und Faltblättern zu den Themen Verbesserung des Heizsystems, Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Lüftungsanlage umfasst es individuell gestaltbare Musterbriefe zur direkten Aussendung des Informationsmaterials per Post an die Kunden. Dazu einfach die verschiedenen Textbausteine auf der Danfoss Website herunterladen, Empfänger, Anrede und Grußformel eingeben, fertig. Zur Werbung in Tages- oder Wochenzeitungen gibt es außerdem die praktischen Anzeigenvorlagen von Danfoss. Diese verfügen, wie auch die übrigen Kommunikationsmittel, über ein freies Adressfeld zur Ergänzung der Anschrift des eigenen Betriebs.

Darüber hinaus eignet sich das Informationsmaterial ebenfalls für den Einsatz als Angebots- oder Rechnungsbeilage sowie als Hauswurfsendung im Rahmen der Neukundengewinnung. Eine Checkliste zur optimalen Verwendung der Broschüren und Flyer sowie das Infopaket selbst gibt es im Internet unter www.waerme.danfoss.de oder beim Unternehmen direkt.

Presseinfo von Danfoss
Quelle: bau-pr.de
Foto: Danfoss

Warum auf den Posteinwurf warten:
hier:

Download Pdf-Formular- Wer fördert was?
Download Pdf-Formular – 25% Sonderförderung

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Öl-Brennwertanlage mit Solar erhält hohe Förderprämie

KesseltauschWer sich von einem veralteten Heizkessel trennt und ihn durch ein sparsames Öl-Brennwertgerät ersetzt, erhält attraktive staatliche Zuschüsse. Wird die Brennwertheizung mit einer Solarwärmeanlage kombiniert, können sich die Fördermittel auf insgesamt rund 2.800 Euro summieren.

Staatshilfe für Heizungsmodernisierung

Juni 09
Rund 1,7 Millionen Ölheizungen in der Bundesrepublik werden seit mehr als 18 Jahren betrieben. Weil diese Anlagen deutlich zu viel Energie verbrauchen, sollten ihre Besitzer jetzt eine Heizungsmodernisierung angehen und auf effiziente Öl-Brennwerttechnik mit Solar umstellen. Denn selten war die staatliche Förderung für den Austausch eines veralteten Heizkessels gegen ein sparsames Öl-Brennwertgerät mit Solarunterstützung so günstig wie in diesem Jahr: Auf insgesamt rund 2.800 Euro summiert sich die Staatshilfe.
Staatliche Fördermittel für eine Heizungsmodernisierung fließen im Rahmen des Marktanreizprogramms für die Nutzung erneuerbarer Energien (MAP) über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie über das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ der KfW-Bankengruppe.

Marktanreizprogramm bezuschusst Öl-Brennwerttechnik mit Solar
Wird ein konventioneller Heizkessel durch ein Öl-Brennwertgerät ersetzt und gleichzeitig eine beispielsweise zwölf Quadratmeter große Solaranlage für Warmwasser und Heizung eingebunden, beträgt die staatliche Fördersumme aus dem MAP insgesamt 2.260 Euro. Der Betrag teilt sich auf in: 1.260 Euro Solarzuschuss, 750 Euro Bonus für das Öl-Brennwertgerät, 200 Euro für die Installation einer besonders effizienten Umwälzpumpe und 50 Euro für eine hoch effiziente Solarpumpe. Zusätzlich können bis zu 1.200 Euro der handwerklichen Lohn- und Fahrtkosten direkt von der individuellen Steuerschuld abgezogen werden; im Beispiel sind etwa 500 Euro absetzbar. Damit addiert sich die Fördersumme auf insgesamt rund 2.800 Euro. Die gesamten Investitionskosten für eine solche Anlage betragen je nach örtlichen Gegebenheiten zwischen 15.000 und 18.000 Euro. Damit kann eine Energieeinsparung von bis zu 40 Prozent erzielt werden.

KfW unterstützt Brennwerttechnik mit Zuschuss oder Kredit
Wer keine Solaranlage einbinden kann, geht trotzdem nicht leer aus. Die KfW bezuschusst den Einsatz von Brennwerttechnik bei Heizungserneuerungen mit fünf Prozent der Investitionskosten. Bei Kosten von durchschnittlich rund 8.000 Euro für einen neuen Öl-Brennwertkessel einschließlich Installation werden mithin 400 Euro erstattet. Alternativ kann die neue Öl-Brennwertanlage auch mit einem zinsgünstigen KfW-Kredit finanziert werden.

Unter www.oelheizung.info erfahren Modernisierungsinteressenten, welche Förderprogramme für ihr konkretes Objekt infrage kommen. Berücksichtigt werden auch potenzielle Programme der Bundesländer und Kommunen. Sachsen zum Beispiel hat soeben eine „Abwrackprämie“ für Altkessel eingeführt: Der Austausch einer alten Heizung gegen Brennwerttechnik wird von der Landesregierung mit 1.250 Euro bezuschusst.

Individuelle Fördermittelsuche unter: www.oelheizung.info

Bildnachweis: IVVO

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